Stammtischcup 2007 - 1. Runde

Mitgespielt haben:

Gruppenfoto
2. Reihe v.l.n.r: Trainer Tommi, Kundi, Hirschi, Triebi, Hiasi, Sumo, Kurac, Mani, Dunki
1. Reihe v.l.n.r: Hudson, Flo, Bauer, Nelly, Bernd, Habsch
nicht am Bild: Bertl

Auch dieses Jahr beschloss die SpVgg Patizan Bertgrad Fudbalski Klub, trotz der Schmach im vorangegangenen Jahr, wieder am allseits beliebten Puntigamer Stammtischcup teilzunehmen. Um ein besseres Abschneiden als in den letzten Jahren zu gewährleisten, wurde eine Mannschaft zusammengetrommelt, die nur aus der Cremé de la Cremé der steirischen Fußballszene bestand.

In weiser Voraussicht des unfehlbaren Präsidiums, dass sich die Anreise nach St. Stefan im Rosental zu einer wahren Odyssee entwickeln wurde, beschloss man, den Treffpunkt zur Abfahrt bereits um 7:30 Uhr, also mitten in der Nacht, zu wählen. Trotz dieser wahrlich unchristlichen Zeit fanden sich viele der für dieses Turnier nominierten Patizanen nach und nach bei der Jet-Tanke in Gleisdorf ein, um sich auf ein Fußballfest der Superlative einzustimmen. Nachdem auch die letzten, teilweise von den Exzessen der vorangegangen Nacht, schwer gekennzeichneten Spieler eingetroffen waren, begann die Fahrt gen Feldbach.

Aufgrund einer Fehlinformation auf der vereinseigenen Homepage, donnerten die patizanengelenkten Boliden ohne auch nur mit der Wimper zu zucken direkt nach St. Stefan im Rosental. Um jedoch zu diesem, nahe am Ende der Welt liegenden Ort hinzugelangen, musste vorerst der oststeirische Vrsic-Pass mobil erklommen werden. Nach diesem Pass hätte der richtige Weg eigentlich „gschriams“ über diverse Äcker und Wälder und dem Hauch von Nichts geführt, doch aufgrund der mangelnden Planung ging das in die Hose. Ein weiterer Grund für die stattgefundene Verfahrung war der Wunsch des Herrn Bauer, endlich eines seiner großen Idole, Anja, persönlich kennen zu lernen. (Infos zu Anja) Dieses Vorhaben war nicht von Erfolg gekrönt und so begab sich der Trott (mit einem sichtlich geknickten T1) endlich in den richtigen Ort, Trössengraben.

Hier von einem Ort zu sprechen, ist eigentlich vermessen, denn nach Zivilisation suchte man vergeblich. Einzig und allein die Backhendlstation Kickmayer (oder war’s doch der Ismaier, der Leasingvertragverbrecher??) ließ Menschen in der Nähe vermuten. Zum Glück war der Fußballplatz recht einfach zu finden und auch die großzügig angelegte Parkplatzanlage (Anmerkung: Die ersten Parkplatzuhren wurden 1938 in Oklahoma aufgestellt!) fand großen Zuspruch.

Der Platz an sich zeigte sich in einer durchaus positiven Beschaffenheit. Das einzige Manko war die Krümmung zum Mittelkreis. Diese Krümmung war jedoch schnell erklärt. Es handelt sich hierbei um den lange verschollenen Ostpol, die Spitze der Ostviertelkugel der Erde. Dieser Pol/Berg machte sich für die Patizanen jedoch im Laufe des Turniers sehr positiv bemerkbar, da man den Spielverlauf gezwungenermaßen auf die Seite verlagern (Standardansage vieler Trainer ab U-8: „Ia miasts as Spü braad mochn!“) musste, um nicht unnötig den Berg hinaufzuwetzen.

Nach den standardmäßigen abwertenden Witzchen über den Spielort, die Kantine und die anderen Mannschaften, begab sich auch schon der Turnierleiter zu den Patizanen, um die professionell angefertigten Spielerpässe (aufgebogenes schwarz-weiß ausgedrucktes Foto von der Homepage ausgeschnitten und auf den vorbereiteten Pass getackert!!– FERTIG) der Patizanen in Empfang zu nehmen. Nach dem alle Formalitäten geklärt waren, begab man sich zur Outdoor-Kabine, um die Café Loder-Dressen überzustreifen. Schnell bemerkten die Patizanen, dass es sich hierbei um sehr körperbetonte Dressen handelte. Dem Präsidenten fiel im wahrsten Sinne des Wortes das „Ladl“ runter, da er seinen Adoniskörper nicht in ein Leibchen der Größe S unterbrachte. Mit viel Geschick seiner Mannschaftskollegen konnte er dann nach minutenlangem Kampf doch wieder aus dem halbübergestreiften Dress befreit werden. Wiederum stand uns das Glück tatkräftig zur Seite, da plötzlich ein größeres Sporthemd aufgetrieben werden konnte.

Nachdem auch Habsch und seine Promille den weiten Weg nach Trössengraben gefunden hatten, fehlte von den nominierten Spielern nurmehr ein gewisser Roland „Hudson“ H. Nach einigen Telefonaten stellte sich heraus, dass Hudson’s Steiermark- bzw. Österreichkenntnisse zu wünschen übrig lassen. Er versuchte, Gerüchten zu Folge, den Weg nach Feldbach über den Rechberg und Bregenz zu bezwingen. Durch geschicktes Erklären der Wegstrecke zweier Patizanen konnte Hudson schlussendlich doch noch, mit kurzer Zwischenstation bei der Backhendlstation Kickmaier, in die Nähe des Fußballplatzes geleitet werden.

Nach dem nun die Zeit schon überreif für die erste Partie an diesem sonnigen Sonntagvormittag war, bestritt die gesamte Mannschaft das obligatorische Aufwärmen. Das soll heißen, Flo ins Tor und alle pulvern einfach drauf los. Der alte Fußballspruch „Dehnen ist zum Gähnen“ findet bei den Patizanen augenscheinlich immer wieder großen Anklang.

Nach Abschluss der letzten Torschüsse und dem Aufwecken des sich unter eine Bierbank gerolltem „Bsuffs“ Kurac begann die erste Begegnung gegen die südsteirischen Kampftiger. Die Kampftiger waren durchschnittlich 10 Jahre alt und hatten von Kicken wenig Ahnung. Manche ihrer Spielzüge wurden jedoch als „nice“ angesehen. Von Anfang an hatte Patizan das Spiel klar unter Kontrolle. Mit der Zeit stellte sich dann auch das Wichtigste an diesem Sport ein. Das berühmt-berüchtigte Toreschießen. Auch hier ließen sich einige Patizanen nicht zweimal bitten und hatten das runde Spielgerät nach Abschluss der 2x20 Minuten unfassbare sechsmal in die Maschen des Gegnertores katapultiert. Das hinten die Null stand war Ehrensache. Trössengraben stand Kopf. Noch nie hatte eine Abordnung unseres geliebten Vereines geschafft, im ersten Spiel eines Turniers diese Traummarke zu erzielen. Ein weiteres Novum fabrizierte der Rollsdorfer Bomber Sumo. Der gelernte Stürmer traf seit Jahrzehnten das erste Mal für seinen neuen Stammverein und das gleich zweimal. Die Entfernung zum Tor waren bei jedem der zwei Treffer einige Zentimeter. Auch der verloren geglaubte Torriecher des Herrn Bauer wurde in dieser Partie wieder gefunden. Nach einem eindrucksvollen Sturmlauf von der eigenen Strafraumgrenze aus, konnte er durch einen lässigen Lupfer eiskalt abschließen. Die weiteren Torschützen waren: Hiasl (ebenfalls aus ca. 2cm Entfernung), ein überragender Spielmacher Werner-Mani und Bernd Porno-Hip-Hop Hütter.

Das nächste Spiel wurde mit Argusaugen beobachtet, da es sich hier um das Aufeinadertreffen der wohl schwierigsten Gegner an diesem Tag handelte. Dies waren der Gasthof Kögl (viermalige Stammtischcup-Sieger, bei jeder Teilnahme unter den Top 4) und dem SG Lang der besonders durch uncharmant-maskuline Prolozwischenrufe beim vorangegangen Match aufgefallen war. Dieses Spiel wurde ebenfalls vom klaren Favoriten, Gasthaus Kögl, kontrolliert und schlussendlich verdient mit 4:0 gewonnen.

Danach wurde es wieder ernst für Patizan. Das OBI-Team wartete darauf, von unserem Team abgeschlachtet zu werden. Im Vorfeld beging T3 einen folgenschweren Fehler. Er wettete eine Kiste Gerstensaft gegen den höchsten „zu Null Sieg“ Patizans. Siegessicher ob des unrealistisch hohen Spielausgangs setzte sich T3 zu den Ersatzspielern. Doch was er zu sehen bekam, trotzte jeglichen Naturgesetzen. Die Spieler von Patizan schossen aus jeder erdenklichen Situation und Position aufs Tor. Doch nicht nur das, es war auch jeder Schuss praktisch unhaltbar für den sichtlich verzagten Tormann der Gegner. Wie ein Bombenhagel gingen die Bälle hinter ihm in die Maschen. Auch ein Elfermeterpfiff für unsere Mannschaft blieb nicht aus. Dieser, wie sollte es anders sein, wurde von unserem Goalie Flo durchgeführt. Scharf auf Mitte geschossen, entwickelte der Ball durch das Aufeinandertreffen mit dem Goalie eine Höhe von ca. 80m und einen Drall, der mit Worten nicht beschrieben werden kann. Als die Wuchtl nach einer gemessener Zeit von 1min und 56,45 Sekunden wieder Kontakt mit dem Boden herstellte, bohrte sich dieser durch den vorher beschriebenen Drall 5cm in die Erde um danach unhaltbar über den Goalie den Weg ins Tor zu finden. Einzig und allein Hirschi blieb nach ungefähr tausend vernebelten 100prozentigen Torchancen der Jubel über einen Treffer verwehrt. ZU RECHT!!! Am Ende stand es 9:0 für Patizan und die Tränen in T3’s Augen wegen der verlorenen Kiste Bier. Für die weiteren, durch die Bank sehr schöne Tore, zeigten sich folgende Spieler verantwortlich:3x Sumo, 2x Werner-Mani, 1x Hiasi, 1x Habsch, 1x Kundi

Die folgenden Spiele der Gegner endeten folgendermaßen:
Kampftiger 0 – 2 Gasthaus Kögl
SG Lang 4 – 1 OBI Team

Müde und vollgefressen von der Mittagspause begab sich Patizan auf den geheiligten Rasen, um den sicher zu scheinenden Gruppensieg in dieser ersten Runde des Puntigamer Stammtischcups an sich zu reißen. Doch erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Das Spiel fand gegen den Gasthof Kögl statt. Ausgestattet mit vor Selbstsicherheit geschwellter Brust wurde angekickt. Mit der Fortdauer des Spiels sah man, dass sich die gesamten Spieler in den ersten zwei Spielen doch zu sehr dem Torschießen und der damit verbundenen Anstrengung hingegeben hatten. Das Werkal konnte überhaupt nicht ins Laufen gebracht werden und es kam weder hüben noch drüben zu nennenswerten Torchancen. Ein weiterer Grund könnte auch die sich langsam wieder einstellende Nüchternheit gewesen sein. Eine Nullnummer war die klare Folge.

Spiel dazwischen:
Kampftiger 0 – 0 OBI Team

Nach dem ernüchternden Ergebnis der letzten Partie versuchten die Patizanen sich zu rehabilitieren und wollten im letzten Match gegen die (vermutliche) Prolomannschaft alles klar machen. Doch auch hier war der Wurm drinnen. Nichts lief so, wie es laufen sollte. Zu viele Fehlpässe, zu wenig Druck nach vorne. Zu gute halten muss man der Mannschaft an dieser Stelle aber gemeine, hinterlistige Fouls gegen die sprücheklopfende Mittelfeldmannschaft der SG Lang. Doch leider machte sich diese Taktik nicht bezahlt. Bei diffusen Lichtverhältnissen und der durch den bevorstehenden Wolkenbruch Weltuntergangsstimmung geriet das Team nach einer Unachtsamkeit mit 1:0 in Rückstand.

Nach exzellentem Kombinationsspiel im Mittelfeld wurde danach der Ball wieder bis kurz vor das gegnerische Tor getragen. Diese Situation war natürlich prädestiniert für unseren Bomber. Er jagte das Geball mit wahnsinniger Geschwindigkeit unter die Querlatte. Hoffnung keimte auf und wurde im nächsten Moment vom Schiri zerfetzt. Er ließ ein deutliches Handspiel der SG Lang unbestraft. Durch diese unfassbare Fehlentscheidung konnte sich der gegnerische Stürmer in Position bringen und zum UNVERDIENTEN 2:1 einschießen. Nach diesen Tumulten und der Fehlentscheidung fehlte den Patizanen der Biss, da man bis dort hin geglaubt hatte, der Aufstieg in die zweite Runde des Stammtischcups sei Geschichte.

Das nächste Spiel von Gasthaus Kögl gegen das schwer dezimierte OBI-Team (ich glaub zu siebent warens zum Schluß) endete 8:0. Somit hatten das Team Gasthaus Kögl den ersten Platz sicher.

Doch nun geschah etwas, mit dem keiner in diesem langweiligen Dorf gerechnet hatte. Die Mathematiker der Patizanen rechneten sich folgendes Szenario heraus. Wenn die Kampftiger (schwache Mannschaft) gegen SG Lang (extrem starke Mannschaft – Sieg über Patizan) gewinnen würde, wird der Weg zum zweiten Tabellenplatz, der gleichbedeutend ist mit dem Aufstieg in die so herbeigesehnte 2.Runde für Patizan geebnet.

Alle Patizanen versammelten sich unter dem Vordach der Kantine um unter lauten Schlachtenrufe die Kampftiger zu Höchstleistungen zu peitschen. Kevin und seinen Mannen wurden im Vorfeld voreilig drei Kisten Bier versprochen, wenn sie das schier unmögliche, möglich machen sollten.

Das Wetter änderte sich schlagartig und es begann wie aus Kübeln zu schütten. Doch diese Bedingungen waren die Kampftiger gewohnt und sie präsentierten sich in einem ganz anderen Licht, als wir sie zuvor gesehen hatten. Alles lief über Kevin und Mr. Nice (der gerade mal eine Körpergröße von 90 cm aufweisen konnte). Traumhafte Kombinationen und taktische Meisterleistungen ließen die grölenden Patizanen auf andere Fanspähren aufsteigen. Immer wieder angetrieben von den durchaus lustigen Zwischenrufen konnten die Kampftiger zur Verwunderung aller zum 1:0 einschießen. Auf dem Fansektor zählten die Patizanen schon mal präventiv ihr Taschengeld, um im Falle eines Sieges der Tiger die versprochenen Bierkisten für 90!!! € zu erwerben. Der Kantinenchef rieb sich zu diesem Zeitpunkt bereits die fettigen Hände wegen der bevorstehenden, durch Dummheit entstandenen, wahren Geldflut für seine Kassa. Nach dem auf der Tribüne nur mehr geschrieen wurde und die Spannung am Siedepunkt angekommen war, beendete der Schiedsrichter dieses Intermezzo mit dem Schlusspfiff. Weinend lagen sich die Patizanen mit den Kampftigern in den Armen und man beglückwünschte sich gegenseitig zu fast unmenschlichen sportlichen Leistungen. Das ganze wurde dann noch mit dem Bezahlen des Biers freundschaftlich abgerundet.

Auch die Wahl zum Schöttel des Tages war diesmal nicht von Einfachheit geprägt. Zu allererst drängte sich ein gewisser Kurac beinahe auf, um den begehrten Titel zum wiederholten Male in Empfang zu nehmen. Der Grund dafür war seine körperliche und geistige Verfassung vor und zwischen den Spielen. Dies machte sich dadurch bemerkbar, dass er immer wieder zu schlafen begann und Witzchen machte, die auch nach dem fünften Mal erklären, keiner witzig fand. Kurac, tut mir leid, der war wirklich ned witzig, dein Schmäh! Zum wiederholten Male war auch Hirschi nominiert, der mit seinen zahlreichen vergebenen Chancen auch wieder als möglicher Schöttel gehandelt wurde. Da seine Versuche aber auch sehr zur Belustigung der Zuschauer beitrugen, wurde die Nominierung nach Rücksprache mit dem Präsidium wieder zurückgezogen.

Der dritte Nominierte war unser lieber sportlicher Leiter, der Stecher Bertl. Zu allererst fiel er mit seinem extremen modischem Fauxpas auf. Bertl hatte als einziger Spieler einen falschen Dress übergestreift und spielte in der ärgsten Sommerhitze mit langen Torwarthosen. Experten munkeln, dass es sich hierbei um lange Unterhosen der Firma Kik handelte. Warum er mit diesem Aufzug Fußball spielen wollte wird uns ewig ein Rätsel bleiben. Zu diesem Fehlgriff kam dann auch noch sein Fehlverhalten am Platz. Zu wenige Ballberührungen und auch kein Versuch sich an der richtigen Stelle anzubieten kristallsierten unseren Bertl als Favoriten für das Rennen um den Schöttel heraus. Zum Drüberstreuen vergaß er auch noch seine gesamten Fußballutensilien in der Outdoorkabine, die gesamte Mannschaft in Feinarbeit zusammensuchen musste.

Als das Thema Schöttel des Tages schon abgeschlossen war, führten wir uns, ohne uns etwas dabei zu denken, das Spiel der Kampftiger gegen das OBI-Team zu Gemüte. Das OBI-Team kämpfte mit einigen Ausfällen und musste in geschwächter Form auf das Grün auflaufen. Nichtsdestotrotz merkte man von dieser Unterzahl gar nichts, nein, die OBI’s waren eigentlich spielbestimmend. Alle drückten nach vorne und auf einmal schossen sie auch zum 1:0 ein. Doch an dieser Stelle hörte man den energischen Pfiff des Schiedsrichters. Kein Tor, so die Entscheidung des Unparteiischen. Der Torschütze traute seinen Augen und Ohren nicht. Was folgte war einer der schönsten Momente, die der Hobbyfußball in Österreich zu bieten hat. Der Torschütze drehte ab und beschimpfte den Schiedsrichter leicht, ob seiner Unfähigkeit ein Spiel zu leiten. Die Mitspieler versuchten ihren verzweifelten Kameraden zu beruhigen, doch heizten diese Versuche seinen Wortschwall erst richtig an. Weitere Beschimpfungen folgten und der Schiedsrichter zückte die blaue Karte. „DU SCHWULER KRIPPL, FICK DICH INS KNIE!, GEH SCHEIßN!, DU BLEDA VULLDEPP! waren die logischen Antworten die aus dieser Entscheidung resultieren mussten. Doch auch der Schiedsrichter hatte nun Fahrt aufgenommen und entschied sich, dem Wüterich die rote Karte entgegenzuhalten. Der Wille des Spielers war gebrochen und trabte unter wilden Hasstiraden (welche aufgrund der Gefahr der Zensur nicht in diesem Bericht aufscheinen) ab in die Kabine. Der Schiri vergewisserte sich beim Turnierleiter, ob dieser Rotzlöffel sein letztes Spiel bestritt, da er Angst vor einem weiteren Zusammentreffen hatte. Aber auch diese Ereignisse brachten keinen Umschwung und somit stand nun endgültig Robschi Stecher als Schöttel des Tages fest.

Nach diesen lustigen Turnier wurde noch das Spiel Krottendorf – Passail und das Cafe Loder am Weizberg für einige erfrischende Falschen Puntigamer heimgesucht.

Autor: T3