SEKTION SKISPRINGEN

Da sogar viele namhafte Mannschaften neben Fußball auch andere Sparten anbieten, z.B. Bayern München Schach, GAK Tennis, ja sogar unser Erzrivale FC Uns in Form des Laufklubs (LC Uns), haben auch wir uns entschlossen neben unseren fußballerischen Künsten unser Talent auch in einer anderen Sportart aufzuzeigen.

Nach minutenlangen überlegen ist der oberste Vorstand mit Hirschi auf die glorreiche Idee gekommen Schi zu springen. Unser Ziel kann es nur sein, wie einst Bubi Bradl, Hupo Neuper oder Eddie „the Eagle“ durch die Lüfte zu fliegen.

Bis dahin ist es aber ein weiter und beschwerlicher Weg. Das wichtigste sind einmal die menschlichen Ressourcen. Da Trainer, Co-Trainer und Assistents-Co-Trainer gleich in der Form von Pat, Robschi und Hiasi gefunden wurden, brauchten wir nur mehr eine 51-köpfige Schi-Weitergebe-Task-Force (die Erklärung folgt später). Kurz vor dem ersten Training kam Co-Trainer Bert Hornstecher drauf, dass wir trotz sorgfältiger Planung auf etwas ganz wichtiges vergessen hatten: die Springer.


Unser Superstar Goldi

Also machten wir uns auf die suche, nach großen, gut trainierten Athleten. Da wir diese leider nicht fanden mussten wir auf Hirschi und Czappi zurückgreifen. Da wir mit denen leider kein Mannschaftsspringen laut Regeln der FIS bestreiten dürfen, und sich die FIS trotz freundlicher Bitte zu keiner Regeländerung überreden ließ, mussten wir noch zwei Schispringer auftreiben.Da brachte der Präsident der Sportunion Patizan Bertgrad die glorreiche Idee ein, dem ÖSV seinen besten Mann abzuwerben. Kurz bevor der Vertrag mit Thomas Morgenstern abgeschlossen werden konnte machten wir einen großen Fehler – ein persönliches Gespräch mit dem Trainerstab. Der Jungadler machte einen weiten Satz und sprang in letzter Sekunde doch noch ab. Also mussten wir notgedrungen auf Andi Goldberger zurückgreifen. Dieser wollte aber nur unter der Voraussetzung unterschreiben, dass Christoph Daum sein persönlicher Mentalbetreuer werde. Da Herr Daum, der gerade in der Türkei arbeitet, sich dort sehr wohl fühlt, wurde dem Goldi dieser Wunsch verweigert. Er witterte aber Erfolg und einigte sich mit uns schlussendlich doch auf einen Vertrag für ein Jahr mit Option auf ein weiteres. Der Posten für den vierten Mann wurde öffentlich ausgeschrieben.


Czappis erster Sprung

Und so schaut unser Team nun aus:

Trainer: Patrick Lepisto
Co-Trainer: Bert Hornstecher
Assistents-Co-Trainer: Hiasi Loder-Vettori
Skispringer: Marcel Hirsch (Kapitän)
  Czapi Czaputer
  Andreas Goldberger
  Rossi
Schi-Weitergebe-Task-Force: Vorsitzender: Wolfgang Schaffler
  Assistant: Pilzi
  2. Assistant: Sumo
  Weitere Mitglieder: Fredl Grasmug, Reisi, "Power" Bauer, Ös

Damit werden unsere Springer zum Sieg gewachlt

Es folgte Schritt zwei: Das Material. Als erstes wurde das wichtigste Objekt angeschafft, ohne das kein Schiprungteam Konkurrenzfähig wäre: Die Fahne des Trainers. Damit wir auf dem Materialsektor Geld sparen können, entschieden wir uns jeweils ein Paar Schi, einen Trainingsanzug und einen Helm zu besorgen. Und hier kommt die Schi-Weitergebe-Task-Force ins Spiel. Ihre Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Schi immer zur rechten Zeit oben auf der Schanze liegen. Durch Hiasis exzellente Beziehungen war Hupo Neuper gerne bereit uns seine Ausrüstung zur Verfügung zu stellen.


Die Schi-Transport-Task-Force beim Training

Mattenspringen in Mitterdorf

Nun musste noch die nötige Infrastruktur geschaffen werden. Am Kulm bei Weiz wurde eine Trainingsstätte errichtet. Diese beinhaltet eine K 20, K 30 und K 40 Schanze. Eine zweite Trainingsmöglichkeit finden wir seit neuesten in Mitterdorf vor.


So gewann Hirschi die Quali.
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Um bereits bei der Schiflug WM in Planica teilnehmen zu dürfen, mussten wir entweder eine eigene Nation gründen, was aus platztechnischen Gründen, und weil von uns keiner weiß wie man letztendlich wirklich einen Staat gründet, haben wir uns bei der Vorstandssitzung am 23. Jänner 2004 einstimmig dazu entschlossen für Ungarn an den Start zu gehen. Das erspart uns unheimlich viel Papierarbeit, da unser Hirschos nicht mehr umgebürgert werden musste.


Hirschi gewinnt die interne Qualifikation

So springen wir an die Weltspitze

Beim ersten Training kamen wir drauf, dass Schispringen nicht so leicht ist, wie es aussieht. Wir haben Nächtelang getüftelt, wie wir der Konkurrenz einen Schritt voraus sein können. Robert der alte Taktiker hatte wie immer ein Ass im Ärmel, und erfand kurzer Hand den „X-Stil“. Damit muss es uns möglich sein, die Ljökelsois, Ahonnens, Höllwarts und Malyszs von der Weltspitze zu verdrängen.